Stickstoff aus der Luft
Die Biostimulanzien von Evonik werden auf die Blattoberseite gesprüht. Von dort gelangen sie auf die Unterseite, wo es kleine Öffnungen, Stomata, gibt. Durch diese dringen die Stickstoff-fixierenden Mikroorganismen ins Blattinnere, wo sie als natürliche Nährstoff-Versorger arbeiten.
Auf dem Nachhaltigkeitsgipfel 2015 haben die Vereinten Nationen 17 Ziele definiert, die Sustainable Development Goals (SDG). Evonik leistet vielfältige Beiträge, um eine nachhaltige Entwicklung zu unterstützen. Wir stellen sie an dieser Stelle vor.
2024 litten 673 Millionen Menschen an Hunger, das sind circa 8,2 Prozent der Weltbevölkerung. Die Vereinten Nationen wollen den Hunger beenden sowie Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen. Die Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft steht ebenfalls auf der Agenda.
Damit Nutzpflanzen künftig umweltschonender angebaut werden, forscht Evonik an Biostimulanzien. In Kombination mit biobasierten Hilfsstoffen unterstützen diese natürlichen Bakterien beispielsweise Maispflanzen dabei, Stickstoff aus der Luft aufzunehmen und für ihr Wachstum nutzbar zu machen. Der Einsatz von Stickstoffdünger könnte so deutlich sinken – bei gleichbleibenden Erträgen. Eine andere mikrobielle Lösung setzt bereits vor dem Keimen an. Sie bewahrt das Saatgut von Nutzpflanzen vor Pilzbefall und ist damit eine ebenso wirkungsvolle wie nachhaltige Alternative zu chemischen Fungiziden.