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Ein Maisfeld im Sonnenschein.

Mehr Nahrung, weniger Ressourcen

Ein Maisfeld im Sonnenschein. Bio-Stimulanzien helfen, dass diese Pflanzen mit weniger synthetischem Dünger vergleichbar gut wachsen.
Lesedauer 3 min
02. März 2026

Die Weltbevölkerung wird auch in den nächsten Jahrzehnten voraussichtlich weiter anwachsen. Zugleich ist es Ziel der Vereinten Nationen, den Hunger auf der Welt zu bekämpfen. Gesucht sind deshalb Lösungen, die mehr Menschen mit weniger Ressourcen-Verbrauch ernähren können.

Stickstoff aus der Luft

Die Biostimulanzien von Evonik werden auf die Blattoberseite gesprüht. Von dort gelangen sie auf die Unterseite, wo es kleine Öffnungen, Stomata, gibt. Durch diese dringen die Stickstoff-fixierenden Mikroorganismen ins Blattinnere, wo sie als natürliche Nährstoff-Versorger arbeiten.

Grafik der Stikstoffaufnahme des Blattes
Verstandener Wirkmechanismus: Stickstoff-Fixierung im Blatt

Auf dem Nachhaltigkeitsgipfel 2015 haben die Vereinten Nationen 17 Ziele definiert, die Sustainable Development Goals (SDG). Evonik leistet vielfältige Beiträge, um eine nachhaltige Entwicklung zu unterstützen. Wir stellen sie an dieser Stelle vor.

2024 litten 673 Millionen Menschen an ­Hunger, das sind circa 8,2 Prozent der Weltbevölkerung. Die Vereinten Nationen wollen den Hunger beenden sowie Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen. Die Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft steht ebenfalls auf der Agenda.

Damit Nutzpflanzen künftig umweltschonender angebaut werden, forscht Evonik an Biostimulanzien. In Kombination mit biobasierten Hilfsstoffen unterstützen diese natürlichen Bakterien beispielsweise Maispflanzen dabei, Stickstoff aus der Luft aufzunehmen und für ihr Wachstum nutzbar zu machen. Der Einsatz von Stickstoffdünger könnte so deutlich sinken – bei gleichbleibenden Erträgen. Eine andere mikrobielle Lösung setzt bereits vor dem Keimen an. Sie bewahrt das Saatgut von Nutzpflanzen vor Pilzbefall und ist damit eine ebenso wirkungsvolle wie nachhaltige Alternative zu chemischen Fungiziden.

Logo: SDG2 - kein Hunger
Die Nahaufnahme eines Maisblattes. Die Faserstrukturen sind sehr gut zu erkennen.
Das Bild zeigt Hüllblätter einer Maispflanze. Sie schützen den Kolben vor schädlichen Umwelt­einflüssen. Durch den Klimawandel geraten solche natürlichen Abwehrsysteme zunehmend unter Druck. Umso wichtiger ist es, die Widerstandskraft von Nutzpflanzen gegenüber Stressfaktoren wie Hitze oder Trockenheit gezielt zu stärken. Biostimulanzien mit Mikroben, die sich an extreme Umweltbedingungen angepasst haben, helfen dabei.

Biostimulanzien

Pflanzen benötigen Nährstoffe wie Stickstoff, um wachsen zu können. Um diesen essenziellen Bedarf zu decken, setzen Landwirte heute synthetischen Stickstoffdünger ein – mit Folgen für Umwelt und Klima. Evonik forscht an einer Alternative: Mikrobielle Biostimulanzien, die Pflanzen mit Stickstoff versorgen und so ihr Wachstum fördern.
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