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Ein Dünge-Traktor im Einsatz

Ammoniak aus Nitratabfällen

Das neue Verfahren könnte Düngen umweltfreundlicher machen.
Lesedauer 1 min
25. August 2026

Kupfer-Palladium-Hybrid-Grenzflächen ermöglichen eine hocheffiziente elektrochemische Ammoniaksynthese.

Ein Forschungsteam unter Leitung von Professor Dr. Xinhe Bao vom chinesischen Dalian ­Institute of Chemical Physics hat einen Kupfer-Palladium-Bimetallkatalysator entwickelt, der Nitrat­abfälle effizient in Ammoniak umwandelt. Dessen hochaktive Grenzflächen, an denen Kupfer- und Palladiumatome in direktem Kontakt zueinander stehen, steuern gezielt die elektrochemische Nitratreduktion und erhöhen die Bildung von Ammoniak. Die Methode ist eine scho­nende Alternative zum Haber-Bosch-Verfahren, das fossile Rohstoffe sowie hohe Temperaturen und Drücke benötigt.

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Wird erneuerbarer Strom verwendet, entsteht bei der elektrochemischen Synthese „grünes“ Ammoniak mit verbesserter CO₂-Bilanz, das als Grundstoff etwa für Dünge­mittel genutzt werden kann. Der Katalysator eröffnet Perspektiven für eine nachhaltige Landwirtschaft, die Stickstoffrückgewinnung aus Abwässern sowie kohlenstoffarme Energie­systeme, in denen Ammoniak als Energie­träger oder Wasserstoffspeicher dient.