Weltweit werden jährlich circa 116 Millionen Tonnen Milchprodukte verschwendet oder entsorgt. Um diese Reststoffe nutzbar zu machen, haben Dr. John Obielodan und Dr. Joseph Wu von der University of Wisconsin-Platteville eine innovative Lösung entwickelt: Ihr patentiertes Verfahren überführt Milchabfälle in einen biologisch abbaubaren Kunststoff für den 3D-Druck. Grundlage sind Kasein und Molkenproteine, die aus verdorbener Milch extrahiert und mit Polymeren kombiniert werden. Dabei entfernt Butanol zunächst störende Fettanteile der Proteine, um die Druckfähigkeit zu verbessern. Anschließend werden die gereinigten Proteine mit herkömmlichen Polymeren gemischt.
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Von zentraler Bedeutung dabei ist die präzise Abstimmung der Formulierung, denn das Mischungsverhältnis beeinflusst maßgeblich mechanische Eigenschaften wie Festigkeit, Flexibilität und Druckstabilität. Das Ergebnis ist ein druckfähiges Material mit biobasiertem Anteil als umweltfreundlichere Alternative zu herkömmlichen Kunststoffen.