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Kunstmuseen finden sich weltweit oft in Gebäuden, die selbst architektonische Kunstwerke sind: Der Louvre in Paris, das Guggenheim Museum in New York und auch das Assis-Chateaubriand-Kunstmuseum von São Paulo (MASP). Das Bautenschutz-Produkt Protectosil von Evonik sorgt dafür, dass herausragende Bauten in ihrem Bestand geschützt sind.

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Von Christoph Bauer

Redakteur und Textchef der ELEMENTS

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Von Regina Barbara

Kommunikatorin Süd- und Mittelamerika

Das Assis-Chateaubriand-Kunstmuseum von São Paulo (MASP), ist eines der symbolträchtigsten Gebäude der brasilianischen modernistischen Architektur. Eröffnet im Jahr 1968 schwebt es getragen von zwei leuchtend roten Trägern gleichsam über dem Boden. Die Fläche darunter wird als Verbindungsweg oder Veranstaltungsfläche genutzt.

56 Jahre nach Fertigstellung, stand eine Sanierung er Gebäudehülle an. Bei solch ikonischen Bauwerken ist es Pflicht, sie möglichst exakt so zu erhalten, wie sie gebaut wurden, um ihre Form für die Nachwelt zu erhalten. Deshalb wurde das MASP mit der Protectosil®-Produktreihe funktioneller Silane von Evonik konserviert.

Das Produkt, das für seine Effizienz bei der Erhaltung des historischen Erbes bekannt ist, wurde auf die Sichtbetonstruktur des Gebäudes aufgetragen, um deren Schutz vor Wasser, Schmutz und anderen Einflüssen zu gewährleisten, die die Haltbarkeit und Ästhetik des Gebäudes beeinträchtigen.

Langzeitbelichtung des Museumsgebäudes.

Seit August 2024 wird die Protectosil®-Technologie im MASP im Rahmen einer direkten Partnerschaft zwischen Evonik und der Museumsleitung eingesetzt. Das Projekt, das im März 2025 abgeschlossen werden soll, ist Teil der laufenden Bemühungen um den Erhalt des Gebäudes, das ein kulturelles und architektonisches Wahrzeichen der Stadt São Paulo ist.

Konservierung ohne Veränderung der Substanz

Bei diesem Projekt wurde Protectosil mit niedrigem Druck aber größeren Mengen auf die freiliegenden Betonflächen – also die Sockel, das Dach des Freitragwerks und die Seitentreppe - aufgetragen, um eine gleichmäßige und effiziente Abdeckung zu gewährleisten.

Das Produkt wirkt wasser- und ölabweisend und verhindert die Aufnahme von Schmutz und das Wachstum von Mikroorganismen, ohne einen Film zu bilden oder das ursprüngliche Aussehen des Betons zu verändern. Dadurch bleibt der Untergrund atmungsaktiv und muss seltener gewartet werden, was eine nachhaltige Konservierung fördert.

Ein Arbeiter hängt gesichert vor der oberen Fassadenkante und sprüht Protectosil auf.

Das MASP ist eines der bekanntesten Symbole der modernistischen Architektur. Das von der Architektin Lina Bo Bardi entworfene Museum hat eine Spannweite von 74 Metern und wird von roten Säulen getragen, die ständig konserviert und gewartet werden müssen, um ihre Unversehrtheit und den Erhalt der in ihnen untergebrachten Kunstwerke zu gewährleisten.

„Bei historischen Gebäuden wie dem MASP geht es nicht nur um die Instandhaltung, sondern auch um die Wahrung und Aufwertung ihrer kulturellen und ästhetischen Bedeutung. Durch den Einsatz von Protectosil kann das Bauwerk wirksam geschützt werden, ohne seine visuelle Identität zu beeinträchtigen“, betont Larissa Haddad, Business Coordinator für das Silane-Sortiment von Evonik.

Der Innenhof des Louvre.
Portrait Hendrik Schönfelder

»Mit unserer Technologie tragen wir zum Schutz von Kulturdenkmälern auf der ganzen Welt bei.«

Hendrik Schönfelder Regional President Evonik für Mittel- und Südamerika

Einsatz an ikonischen Bauwerken

Hendrik Schönfelder, Regional President von Evonik für Mittel- und Südamerika, betont: „Wir freuen uns über die Partnerschaft mit der MASP, die unser Engagement für den Kultur- und Denkmalschutz bekräftigt. Protectosil ist eine Technologie, die nicht nur die strukturelle Integrität bewahrt, sondern auch sicherstellt, dass zukünftige Generationen die Schönheit und das Erbe der MASP weiterhin schätzen können. Mit unserer Technologie tragen wir zum Schutz von Kulturdenkmälern auf der ganzen Welt bei.“

Die Protectosil®-Linie hat ihre Wirksamkeit bereits bei ikonischen Bauwerken auf der ganzen Welt unter Beweis gestellt, beispielsweise bei der U-Bahn-Station WTC (World Trade Centre) in New York (USA), dem Opernhaus in Sydney (Australien) und dem Louvre in Paris (Frankreich). Ihre Anwendung ist auch weithin anerkannt, da sie die Instandhaltungskosten erheblich senkt und die Nutzungsdauer von Gebäuden verlängert.

Ein Mann geht vor dem Marmor-Mosaik in der Cortland Staion vorbei. An der Wand das Stationsschild "World Trade Center".

Wichtiger technologischer Fortschritt

Die auf der Silanchemie basierenden Produkte der Protectosil®-Reihe umfassen gebrauchsfertige Lösungen oder können Formulierungen hinzugefügt werden und sind für verschiedene Arten von Gebäuden und Oberflächen geeignet. Als Zusatzstoffe bei der Betonherstellung erhöhen sie die Ergiebigkeit und Leistungsfähigkeit und verlängern so die Nutzungsdauer von Gebäuden, Brücken und Tunneln. Auch die künstliche Insel "Little Island" im Hudson River in New York profitiert vom Schutz: Der Beton wurde mit Protectosil vor dem EIndringen des Wassers geschützt.

In historischen Gebäuden und Kunstwerken spielen Silane eine grundlegende Rolle bei der Verhinderung von Feuchtigkeit, Pilzbefall, Schmutzaufnahme und Schutz vor Graffiti. Diese Technologie gilt als wesentlicher Fortschritt für die Erhaltung des kulturellen Erbes und die Nachhaltigkeit moderner und historischer Gebäude. 

Der Little Island Park, eine künstliche Insel auf Beton Stelzen. Im Hintergrund Lower Manhattan.

Über das MASP

  • Das Museu de Arte de São Paulo Assis Chateaubriand (MASP), das erste moderne Museum des Landes, ist eine private, gemeinnützige Einrichtung, die 1947 von dem brasilianischen Geschäftsmann Assis Chateaubriand gegründet wurde.
  • Zwischen 1947 und 1990 übernahm der italienische Kritiker und Kunsthändler Pietro Maria Bardi auf Chateaubriands Einladung hin die Leitung des MASP.
  • Die ersten Kunstwerke des Museums wurden von Bardi ausgewählt und durch Schenkungen der lokalen Gesellschaft erworben, wodurch die bedeutendste Sammlung europäischer Kunst in der südlichen Hemisphäre entstand.
  • Heute umfasst die Sammlung mehr als 11.000 Werke, darunter Gemälde, Skulpturen, Objekte, Fotografien und Kleidungsstücke aus verschiedenen Epochen, die europäische, afrikanische, asiatische und amerikanische Werke umfassen.
Nachtansicht der berühmten Avenida Paulista, dem Finanzzentrum der Stadt und einem der wichtigsten Orte in São Paulo, Brasilien. Links das MASP.
Nachtansicht der berühmten Avenida Paulista, dem Finanzzentrum der Stadt und einem der wichtigsten Orte in São Paulo, Brasilien. Links das MASP.

Schutz des São Paulo Museum of Art

Vão livre MASP - São Paulo